Historie

Historie des Landfrauenvereins Schwarzenbronn

Nachdem in den umliegenden Gemeinden schon um 1950 Landfrauenvereine gegründet wurden, taten sich auch in der Gemeinde Blumweiler etliche Frauen zusammen und gründeten im März 1960 den Landfrauenverein Schwarzenbronn.

Gründungsmitglieder waren: Ella Förster, Emma Kleinschroth, Else Gundel, Erne Benz, Luise Dallmann, Luise Riedinger, Luise Branz und Luise Hörber aus Reutsachsen.

Emma Barthelmäß, Erika Fuchs, Gertrud Heißwolf, Hedwig Henninger und Anni Schuch aus Schwarzenbronn.

Else Bender, Hilde Ehmann, Berta Kilian, Lore Küstner und Lore Reinhard aus Blumweiler und Hilde Frieß, Luise Kraft und Luise Schwarz aus Wolfsbuch.

Zur 1. Vorsitzenden wurde Ella Förster gewählt, doch schon nach 2 Jahren musste sie das Amt vorübergehend an Emma Kleinschroth übergeben, die es bis 1964 versah. Die Kasse übernahm Frau Heißwolf.

Der Verein gab den Frauen ein neues Zugehörigkeitsgefühl. Sie hatten hin und wieder einen Abend für sich, hörten Vorträge über die neuesten Techniken in Küche, Haus und Hof.

Beglückten die Familien mit neuen Rezepten aus einem Back- oder Kochkurs. Selbst im Gartenbau und seiner Gestaltung gab es neue Techniken und Trends. Sie feierten besinnlich den Advent und fröhlich ausgelassen die Fastnacht. Den alljährlichen Höhepunkt bildete der Tagesausflug in den Sommermonaten.

1965 bis 1975 übernahm Inge Pflüger die Vereinsleitung. Sie brachten neuen Schwung ins Vereinsleben. Unter ihrer Leitung wurden Theaterstücke eingeübt und bei verschiedenen Gelegenheiten aufgeführt. Auch organisierte sie Betriebsbesichtigungen heimischer Wirtschaftsbetriebe.

1975 übernahm Else Gunde das Zepter der Vereinsführung. Nähkurse hatte in dieser Zeit Hochkonjunktur. Im Winter 1976/1977 erfasste auch uns das Nähfieber. Unter der Leitung von Frau Thomas aus Brettheim trafen wir uns wöchentlich in der Schule von Schwarzenbronn, um Röcke, Kleider, Blusen und Hosen für uns, unsere Kinder, Mütter und Schwiegermütter zu fertigen.  Nur die Männer trauten unseren Nähkünsten nicht so recht, sie gingen lieber in den Laden.

Die Mitgliederzahl war in den vergangenen Jahren ständig angestiegen. So brachten wir 1976 auch genügend Teilnehmerinnen zusammen, um eine Gymnastikgruppe unter der Leitung von Elsbeth Freund aus Finsterlohr zu gründen. Seither ist Mittwochs Gymnastikabend in der Schule in Schwarzenbronn. Später übernahm Lore Fuchs aus Dunzendorf die Gruppe. Seit 1996 ist unser Vereinsmitglied Dora Kammleiter für Beweglichkeit und Fitness zuständig.

Von 1979-1983 stand Marianne Stahl aus Reutsachsen den Landfrauen vor. Sie organisierte in dieser Zeit zahlreiche Theaterfahrten nach Würzburg.

1983 übernahm Barbara Fuchs die Vereinsführung. Sie leitete den Verein bis 1987. In ihrer Zeit begannen wir mit Strickkursen. Dazu kam Frau Hartmann aus Creglingen. Sie zeigte uns wie wir mit einfachen Mustern tolle Pullover fertigen konnten.

1987 wurde Hildegard Bühler aus Blumweiler zur neuen Vorsitzenden gewählt. Mit ihr gabs tolle Faschingsfeiern mit Sketchen und Büttenreden zu denen wir unsere Ehemänner oder die Mitglieder des Nachbarvereins Spielbach-Heiligenbronn einluden. Auch brachte sie endlich Geld in unsere stets leere Kasse, indem wir uns immer wieder mit Verkaufsständen beteiligten, sei es auf dem Weihnachtsmarkt in Creglingen oder auf dem Stadtfest, sowie dem „Creichelmer Gailmarkt“ (dt. Pferdemarkt). Sie führte auch einen Abschlussabend ein, der meistens im April oder Mai stattfand und einen besonderen Punkt unserer näheren Umgebung den Frauen näherbrachte.

Im Oktober 1994 lud uns der Verein Spielbach-Heiligenbronn ein, eine gemeinsame Mutter-Kind-Gruppe zu eröffnen. Auch heute noch wird dieses Angebot von jungen Müttern und ihren Kleinkindern gerne genutzt und macht allen Beteiligten viel Freude.

Von März 1997 bis 2006 übernahm noch einmal Marianne Stahl die Führung.

Marianne Stahl übergab danach ihr Amt an Birgit Steger, Dagmar Habel und Sabine Barthelmäs. Das 3-köpfige Vorstandsteam war von 2006 bis 2018 aktiv und lies sich stets etwas Neues einfallen, um ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Nicht nur Einfallsreichtum war gefragt, sondern auch viel Fleiß und Energie z.B. bei der Umstellung auf elektronische Datenerfassung oder bei der Organisation zahlreicher Bewirtungen.

Seit 2018 ist ein neues 3-köpfiges Team am Start – bestehend aus Inge Hoffmann, Helga Zimmer und Doreen Federau. Sie kämpfen nun seit 2020 mit den stetigen Veränderungen aufgrund der Corona Pandemie.